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Die Besitzer der grossen Bauernhöfe blieben über einige Jahrhunderte hinweg der Grundstock des Gemeinwesens von Kriegshaber. Die Bevölkerung wuchs allmählich, weil sich auch Kleinbauern , Handwerker
und Geschäftsleute ansiedelten. Auch die in der Stadt Augsburg nicht geduldeten Juden fanden in Kriegshaber Wohnraum und betrieben von hier aus hauptsächlich
Viehhandel. An diese Zeit erinnern noch die Synagoge und der jüdische Friedhof in Richtung Stadtberger Flur. Kleinere Fabriken entstanden und man teilte das
ehemalige Dorf in Wohnviertel ein. So gab es den Bereich im Norden , die Ulmerstrasse, als Heerstrasse schon immer Hauptzentrum. Den westliche Ortsbereich nannte man “auf dem Berg”
, in der Mitte lag das “Osterfeld” , östlich davon bezeichnete man das “Rußland” und im Bereich des jüdischen Friedhofes lag das “Elend”. Das Dorf Kriegshaber
erlebte eine gewisse Blütezeit mit zufriedenen Menschem im Kaiserreich.
Die Eingemeindung von Kriegshaber in die Stadt Augsburg erfolgte 1916. Sechs Jahre vorher fuhr bereits die erste Strassenbahn zur Mitte des Dorfes.
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