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Entstehungsgeschichte unseres Stadtteils
Die schmale Ausbuchtung der westlichen Wertach-Hochtrasse, auf der Altkriegshaber (“Auf dem Berg”) liegt, veranlasste bereits den prähistorischen Menschen, sich hier seßhaft zu machen
Das beweist eine Gruppe von 16 Hügelgräbern am südlichen Ortsrand ( zwischen Stadtberger- und Judenfriedhofstrasse). Das Vorkommen weiterer solcher Bodenaltertümer südwärts stützt diese These, dass sich
der Urmensch vorzugsweise an waldfreien Flussläufen niederließ. Von dort aus genoss er den ungehinderten Überblick über das tieferliegende Überschwemmungsgebiet der Wertach. Dass dieser Gebirgsfluss
sein Rinnsal stets wechselte und sich erst später allmählich tiefer eingrub, zeigte die geologische Zusammensetzung des ganzen Geländes. Dieser Naturprozess war jedoch längst abgeschlossen , als die
ersten Siedler ihre Verstorbenen unmittelbar ebenärtig mit dem Wertachufer bestatteten. Auch das Römerreich , das seine ersten Legionäre in unseren Gau schickte, trafen im Mündungswinkel zwischen
Wertach und Lech auf eine grössere keltische Siedlung, deren Bewohner sich zu wehren verstanden und die Eindringlinge verdrängten. Die frühere örtliche Entwicklung, vor allem nach der ersten
Jahrtausenwende, lässt sich an Hand verschiedenerAnkunftsbriefe, Register, bischöflicher Lehrbücher usw. des uralten “Weyllers” ungefähr rekonstruieren. Der ganze Grund und Boden war seit
vordenklicher Zeit bischöfliches Ureigentum. Erstmals vom Jahre 1357 sind zwei Höfe von Kriechhafern bekundet, die als bischhöfliche Lehen an wohlhabende Bürger verliehen waren, dazu gehörte der
Marstallerhof , der vor ca. 20 Jahren dem Denkmalschutz würdig in eine Wienerwaldgaststätte umgebaut wurde.
Weiter Geschichte finden sie unter unten anwählbaren Schaltflächen , zB. woher der Name “Kriegshaber” stammt oder die Franzosische Besatungszeit.
Die geschichtlichen Beiträge wurden der Festschrift Kriegshaber 80 Jahre Stadtteil von Augsburg entnommen. ( Herausgeber : Arbeitsgemeinschaft der Ortsvereine )
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